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Erläuterung der Konzernbilanz
 
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ihrer Options- und/oder Wandlungsrechte und/oder -pflichten gewährt werden.

Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wird gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8, 186 Abs. 3 und 4 AktG insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigung verwendet werden.

Weiterhin wird der Vorstand ermächtigt, die erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats einzuziehen, ohne dass die Einziehung und ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedürfen.

Die Bedingungen der Bezugsrechtsgewährung, Veräußerung, Übertragung beziehungsweise Einziehung der eigenen Aktien werden in dem Beschluss der Hauptversammlung weiter spezifiziert.

Zum 31. Dezember 2008 ergibt sich für die HOCHTIEF Aktiengesellschaft ein Bestand an eigenen Aktien im Sinne von § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG von insgesamt 3 499 753 Stück. Diese Aktien wurden im Laufe des Geschäftsjahres erworben. Der auf diese eigenen Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 8.959.368 Euro (4,9996 Prozent des Grundkapitals).

Im Einzelnen:
53 000 eigene Aktien wurden im Januar 2008 zu einem Preis von insgesamt 3.488.163 Euro (Durchschnittskurs 65,81 Euro je Aktie) erworben, um sie Personen, die im Arbeitsverhältnis zur Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen, zum Erwerb anzubieten. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 135.680 Euro (0,08 Prozent des Grundkapitals).

3.468.000 eigene Aktien wurden im Rahmen des am 21. Oktober 2008 beschlossenen Aktienrückkaufprogramms in der Zeit vom 23. Oktober bis zum 5. Dezember 2008 zu einem Preis von insgesamt 90.023.514 Euro (Durchschnittskurs 25,96 Euro je Aktie) für die in dem Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 8. Mai 2008 vorgesehenen Zwecke erworben. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 8.878.080 Euro (4,95 Prozent des Grundkapitals).

21.247 eigene Aktien wurden im Juli 2008 an Personen, die im Arbeitsverhältnis zu der Gesellschaft oder einem mit ihr verbundenen Unternehmen stehen, veräußert. Davon wurden 11.754 eigene Aktien zu einem Preis von 50,94 Euro je Aktie und 9.493 eigene Aktien zu 53,94 Euro je Aktie veräußert. Der auf diese Aktien entfallende Betrag des Grundkapitals beträgt 54.392 Euro (0,03 Prozent des Grundkapitals).

Die "erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen" stellen einen Bestandteil der Gewinnrücklagen dar. Erfasst werden dort die erfolgsneutralen Änderungen des beizulegenden Zeitwerts aus zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten und aus Cashflow-Hedges sowie Währungsdifferenzen aus der Umrechnung von ausländischen Abschlüssen. Des Weiteren beinhalten die "erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen" alle versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Pensionsplänen und Vermögenswertbegrenzungen gemäß IAS 19.58.

Die Veränderungen bei der Entwicklung der "erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderungen" betreffen mit -88.734 Tsd. Euro (Vorjahr 70.540 Tsd. Euro) erfolgsneutral erfasste Wertänderungen originärer und mit -132.313 Tsd. Euro (Vorjahr 33.044 Tsd. Euro) erfolgsneutral erfasste Wertänderungen derivativer Finanzinstrumente. Weiterhin sind hier mit -35.400 Tsd. Euro (Vorjahr -54.851 Tsd. Euro) Unterschiede aus der Währungsumrechnung sowie mit -54.317 Tsd. Euro (Vorjahr 44.050 Tsd. Euro) versicherungsmathematische Gewinne und Verluste sowie Vermögenswertbegrenzungen gemäß IAS 19.58 enthalten.

Zum Bilanzstichtag betragen die erfolgsneutral erfassten Wertänderungen originärer Finanzinstrumente -2.251 Tsd. Euro (Vorjahr 86.483 Tsd. Euro) beziehungsweise derivativer Finanzinstrumente -99.974 Tsd. Euro (Vorjahr 32.339 Tsd. Euro).

Der Bilanzgewinn der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und der Bilanzgewinn des Konzerns sind identisch.

Die im Geschäftsjahr ausgeschüttete Dividende betrug 90.931 Tsd. Euro (Vorjahr 72.445 Tsd. Euro).

Die Anteile anderer Gesellschafter in Höhe von 895.151 Tsd. Euro (Vorjahr 703.100 Tsd. Euro) ergeben sich aus Dritten zustehenden Anteilen am Eigenkapital von einbezogenen Konzerngesellschaften; sie betreffen im Wesentlichen die Leighton- Gruppe und die Flughafengesellschaften.

25. Aktienbasierte Vergütungen

Während des Berichtsjahres bestanden folgende konzernweite aktienbasierte Vergütungssysteme für Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und nachgeordneter verbundener Unternehmen:

Long-Term-Incentive-Plan 2003

Im Geschäftsjahr 2003 wurde für obere Führungskräfte der HOCHTIEF Aktiengesellschaft und nachgeordneter verbundener Unternehmen sowie für die Mitglieder des Vorstands auf Basis eines Beschlusses des Aufsichtsrats ein Long-Term- Incentive-Plan 2003 (LTIP 2003) durch die Ausgabe von Stock-Appreciation-Rights (SAR) aufgelegt.
 
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